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Rund um die Kunst
vita
 
 
1967 geboren in Bytom (Beuthen), Polen
1982-1987 Polytechnische Oberschule und Berufstätigkeit, Polen
seit 1987 in Deutschland
1997 Studium an der Hochschule für Bildende Künste
Braunschweig, Freie Kunst bei Prof. Mara Mattuschka, Prof. Lienhard von Monkiewitsch,
Prof. John Armleder
2006 Diplom
seit 2007 Meisterschülerin von Prof. John Armleder
seit 2009 Dozentin an der CJD Braunschweig
seit 2009 Mitglied des BBK Braunschweig
2011-2017 1. Vorsitzende des BBK Braunschweig
seit 2014 Jurymitglied bei dem Niedersächsischen Integrationspreis
seit 2015 Jurymitglied bei der Stiftung für Bildende Kunst und Baukultur Anatol Buchholtz
seit 2018 Juniorpräsidentin des KreativRegion e.V.

lebt und arbeitet in Vechelde, Braunschweig und Berlin

Ateliergemeinschaft malzeit
Sophienstrasse 33
38112 Braunschweig Link
 
Statement
Meine Kunst visualisiert meine Gedanken
Unabhängig davon, wie global oder allgemein das Thema zu sein scheint, ich agiere immer sehr subjektiv in die Materie hinein und versuche auf meinem eigenen Weg weiter zu kommen.
Die Auswahl eines Mediums und eines Materials wird für mich erst dann klar, wenn ich schon im kreativen Arbeitsprozess stecke.
Der Ausgangspunkt dieses Prozesses – meine künstlerische Idee – kann sich überall finden, hin und wieder ist es erst der Ausstellungsort selbst, für den ich meine Arbeite realisiere.
Der Besucher wird mit einer neuen Situation konfrontiert, mit der er dort normalerweise nicht rechnet.
So habe ich z.B. im Grenzmuseum Helmstedt, zum Thema „Grenze“ mittels eines echten Fahrbahnmarkierungsstreifens die Räume aufgeteilt und somit auf die freiwillige und unfreiwillige Trennung hingewiesen.

In Polen geboren, war ich als Kind von den sakralen Kirchen-gebäuden fasziniert und mit der katholischen Religion sehr vertraut. Heute, als Künstlerin, habe ich diese Thematik in eine kritische Untersuchung verwandelt. Ich gehe dabei von der Frage aus, ob und im welchen Maße heutzutage in der Religion, der Kirche nach Antworten gesucht wird. Im Rahmen solcher kritischen Untersuchungen zeigte ich 2005 ein Kreuz, in dessen Mitte ein Haken steckt, mit dem das Fragezeichen symbolisiert wird „Ein-Haken“. Ein anderes Objekt stellte 2006 eine Flughafen-schranke dar, an der zwei Lampen mit jeweils warmer und kalter Leuchtkraft montiert sind und die damit symbolisch für die Gegensätze Gute/Böse, Himmel/Erde, Erlösung/Verdammung stehen. Beim Überqueren der Schranke wird nach einem, nur mir vertrauten, Prinzip eine der beiden Lampen angeschaltet.

Einen sehr wichtigen und breiten Aspekt meiner Arbeit bildet auch die Frauenthematik. Die Frau in ihren unterschiedlichen Lebens-rollen, ihrem Bezug zu den Kindern, zur eigenen Karriere, zum Körper und zur Sexualität mittels eines künstlerischen Prozesses
zu reflektieren, entspringt allerdings auch meinem eigenen autobiographischen Kontext.
Die Doppeldeutigkeit vieler Lebenssituationen der Frau inspiriert mich und ich versuche ständig, mit eigener Kunst darauf
zu antworten.
Ich wirkte bei nationale und internationale Ausstellungen, Publikationen, Projekte auch mit Schwerpunkt Theater mit, bei denen ich meine experimentellen Filme, Videos oder Installationen einsetzte. Zuletzt bin ich als Drehbuchautorin und Regisseurin bei der Produktion des Dokumentarfilms „Der erste Tag“ beteiligt. Der Dokumentarfilm ist mein Filmdebüt. Meine Kunstwerke befinden sich in öffentlichem Besitz, einige davon als Dauerleihgabe.

Sabina Kaluza
deutsch-polnische Konzeptkünstlerin
 
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Kontakt

Telefon: 0049 (0) 5302-8000 567
E-Mail: sk@sabina-kaluza.de